Wer Eisbären und Walrosse sehen, durch Eisfelder navigieren und mächtige Gletscher erleben will, muss auf ein kleines Expeditionsschiff wechseln. Ähnlich ist es mit weniger touristischen Zielen. So lässt sich z.B. das authentische Asien nur mit kleinen Premium-Schiffen entdecken und nicht auf den großen Megalinern.

 

Davon gibt es natürlich in der Ferne (z.B. in Mikronesien oder auch im Pazifik) viele Ziele, aber auch im Nahbereich wie z.B. das schwedische Karlskrona, das ebenfalls nur von kleinen Schiffen angefahren werden kann. So sind gerade die Reedereien mit den kleinen Kreuzfahrtschiffen ständig auf der Suche nach neuen Zielen.

 

Bei den Segelschiffen von Star Clippers, SeaDream oder auch Sea Cloud ist es sowieso egal, weil die keinen Anleger benötigen. Hier heißt es Anker setzen und Beiboote aufs Wasser - und schon kann man die schönsten kleinen Inseln in kleiner, überschaubarer Gruppe hautnah erleben. Hierbei gibt es dann so Inseln wie Canouan, Bequia oder Mayreau, die selbst erfahrenen Karibik-Kreuzfahrern meist unbekannt sind. Und selbst im Mittelmeer läuft die Sea Cloud beispielsweise Sorrent und Portovenere direkt an und auch Menton ist einer der Häfen, die eben nur mit kleinen Schiffen möglich sind. 

 

Bei Hapag Lloyd-Cruises wiederum sind tolle Routenvarianten auf dem Programm, wie z.B. in Nordeuropa mit der Hanseatic nature im Mai 2019 die Hebriden, Shetland- und Orkney-Inseln. Da sich aber auch gerade die Expeditionskreuzfahrten immer größerer Beliebtheit erfreuen, werden allein 16 neue Expeditionsschiffe in den kommenden zwei Jahren in Dienst gestellt. So können Sie dann z.B. mit kleinen U-Booten abtauchen oder mit bordeigenen Hubschraubern abgelegene Kaiserpinguin-Kolonien besuchen.

 

Die Nachhaltigkeit auf See wird ja immer wichtiger. Dabei sind die kleinen Luxusschiffe und Expeditionsschiffe schon immer umweltfreundlicher unterwegs gewesen, als die großen Megaliner. Die kleineren Schiffe fahren in sensiblen Fahrtgebieten üblicherweise mit Marinediesel, der vergleichsweise sauber ist. So wird aber selbst ab 2018 die AIDAnova das erste Kreuzfahrtschiff sein, das mit umweltfreundlichem Flüssiggas (LNG) betrieben wird. Und Hurtigrutens Neubau Roald Amundsen wird zumindest kurze Distanzen mit Elektroantrieb befahren können und Hapag Lloyd-Cruises rüstet die neuen Schiffe mit emissionsfreien Elektro-Zodiacs aus.

 

Für Luxus wiederum steht Silversea, deren Schiffsnamen allein schon zum Träumen anregen. Seit 2017 ist die Silver Muse das neue Flaggschiff, das 596 Passagieren Platz bietet in Suiten ab 36 Quadratmetern. Darüber hinaus gibt es in acht Restaurants eine kulinarische Vielfalt, die selbst an Land seinesgleichen sucht: von exquisitem Seafood und feinen Steaks bis hin zur traditionellen japanischen Küche einschließlich Kabuki-Theater.

 

Abseits der Schiffsgiganten mit 5.000 und mehr Betten entwickelt sich in der Kreuzfahrt also eine kräftige Gegenbewegung für anspruchsvolle Kreuzfahrer, die das Ursprüngliche suchen: enger Kontakt zum Ozean, authentische Erlebnisse an Land und nachhaltiges Reisen, das fremde Kulturen erlebbar macht.

 

Egal, für was Ihr Herz schlägt, ob für Expeditionskreuzfahrten, eine Luxus-Kreuzfahrt oder auch Kreuzfahrten auf den "normalen Schiffen". Sie sind bei uns richtig und gerne informieren wir Sie über viel mehr Alleinstellungsmerkmale der Reedereien in einem persönlichen Gespräch.